Sommer-Ende

Mhmmm!
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Der Sommer 2020 hat uns am Schluss nochmals überrascht: Viel zu früh ist er entschwunden, und mit ihm der Duft nach Sonnencrème, süssen Beeren, reifen Tomaten sowie die Lust auf Glacé, Gazpacho und Vitello Tonnato. Sommertage haben etwas Unbeschwertes an sich, «when life is easy», wie’s im romantischen Song «Summertime» heisst. Gut, können wir uns immer wieder auf die heissen Tage im Jahreslauf freuen!

Konzentriertes Glacé-Essen

A propos heiss: Was macht der Mensch, wenn er bei Sommerhitze auf der Strasse Glacé gekauft hat, die er jetzt möglichst rasch essen muss? Er wird erfinderisch. Wozu gibt es Boutiquen? Also bleibt er vor einem Schaufenster stehen, mustert mit geheucheltem Interesse die Auslagen, um gleichzeitig die bereits tropfende Glacé zu löffeln und zu schlecken. Mit klebrigen Fingern schlendert er weiter, zum nächsten Laden, dem hoffnungsvollen Blick der Ladenbesitzerin ausweichend. Uff! Endlich ist die kühlende Süssigkeit gegessen. Was für ein hastiger Genuss!

Auf zur nächsten Boutique!

Esst Ihr Glacé auch lieber in einem gemütlichen Tea Room? Oder in einem schattigen Restaurant-Garten? Ich erinnere mich gut daran, wie in meiner Kindheit aus den bekannten Cafés auf einmal Tea-Rooms wurden. Da habe ich mich immer gewundert, warum Schwester Thea gleich hiess wie das «TEA ROM», in das wir so gerne mit den Eltern einkehrten. Stets stand uns der Sinn nach Pâtisserie. Wir alle hatten einen «süssen Zahn», wie die Engländer den Hang zu Süssem nennen.

Ich beim feinen Mochi-Essen (japan. Eiscreme)

Ich grüsse Euch ganz ohne klebrige Finger, dafür mit einem süssen Lächeln, und wünsche Euch einen frohen Herbst.

Elisa, 30.9.2020