Dezember

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Der Dezember ist ein interessanter Monat. Es ist der Monat, in dem alles endet und am Ende alles wieder beginnt und neue Hoffnung erwacht. Der Name kommt von „decem“ (= lat. 10), weil er im römischen Kalender der 10. Monat des Jahres war. Nicht nur die Wintersonnenwende am 21./22. mit dem kürzesten Tag, nein, auch eine bedeutende Zahl von Bräuchen und Traditionen verleihen dem Dezember eine spezielle Würze. Jüdische und christliche Feste werden gefeiert, und er strotzt nur so von Gedenktagen an Heilige. Vieles hat jedoch seine Wurzeln in altem Volksbrauchtum und diente einst der Winter- und Geistervertreibung, der Reinigung des Hauses oder der Erinnerung an die Wiederkehr des Lichtes.

Hervorstechend sind vor allem das Chanukka-Fest und unser Weihnachtsfest. Chanukka ist das jüdische Lichterfest im Dezember, das nicht aus biblischen, sondern aus historischen Vorkommnissen hervorging. Erinnert wird damit an drei wichtige Ereignisse in der Geschichte des jüdischen Volkes, die von Selbstbehauptung und Bewahrung der Religion erzählen: Die Befreiung aus hellenistischer Herrschaft, die zweite Weihe des Tempels in Jerusalem sowie ein Lichtwunder, das acht Tage währte. Im Gedenken daran werden morgens in der Synagoge besondere Gebete gesprochen. An den Abenden treffen sich die Familien zu Hause und entzünden täglich mit Hilfe der neunten Kerze ein neues Licht an der Chanukkia – bis alle acht Kerzen brennen. Was für ein helles, fröhliches Fest inmitten der dunklen Jahreszeit!

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Für mich und meine Familie ist das Weihnachtsfest, das wir in Erinnerung an Christi Geburt feiern, eines der wichtigsten Feste im Jahreslauf. Dazu ein Ausschnitt aus meinem Reisetagebuch, das während der Israel-Reise, die DER MANN und ich 2012 unternahmen, entstand:

Fahrt nach Bethlehem zur Geburtskirche: Sie ist die Kirche in Bethlehem, die über der vermuteten Geburtsstätte Jesu Christi errichtet wurde und gehört zu den wenigen Beispielen vollkommen erhaltener frühchristlicher Kirchenbauten. Bethlehem ist durch eine hässliche Mauer von Israel abgetrennt. Wir müssen ohne den jüdischen Reiseleiter durch den Check Point marschieren. Auf der anderen Seite erwartet uns der Palästinenser, der uns zur Geburtskirche führen wird. Er ist ein humorvoller Mensch, nicht so trocken wie sein israelischer Kollege. Mit dem Bus fahren wir zur Kirche. Auf seine Anweisung entfernen wir unsere „Touristenkleber“. Um den großen Andrang zu umgehen, müssen wir einzeln in die Kirche gehen und uns an den langen Warteschlangen vorbeischleusen. Auf der Treppe zur Geburtsgrotte hinunter werden wir fast erdrückt. Ein paar gütige (und vor allem kräftige) russische Frauen schirmen mich ab, als ich fast keine Luft mehr bekomme und in Schweiß ausbreche.

Die kleine Höhle der Geburtsgrotte befindet sich genau unter dem Hochaltar der Kirche. Ein silberner Stern in der kleinen Apsis zeigt die Stelle der Geburt Jesu. Über dem Altar hängen 15 Lampen, die den verschiedenen christlichen Glaubensgemeinschaften gehören. Von der Geburtsgrotte gelangt man über drei Stufen in die Krippengrotte, wo die Heiligen Drei Könige das Kind anbeteten. Die Berührung des silbernen Sterns bewegt mich, aber längeres Verweilen und Gebete sind kaum möglich, weil sich so viele Leute  herandrücken und noch mehr warten. Wie schlimm muss es erst am 24. Dezember sein!! Ein Jerusalemer Taxichauffeur erzählt uns später, dass er an diesem Datum jeweils ununterbrochen 24 Stunden lang arbeite…

Foto von Dirk D.: Silberner Stern in der Geburtsgrotte

Am 1. Januar 2021 habe ich in einem Blog schon einmal von den geheimnisvollen Raunächten geschrieben, die bei Kelten und Germanen 12 Nächte dauerten – zwischen dem 24. Dezember und dem 5. Januar. Es ist die Zeit „zwischen den Jahren“, also eine Art „Nicht-Zeit“, in der keine normalen Gesetze galten. So nahm man an, dass in diesen Nächten die Tiere sprechen könnten. Das glauben wir heute nicht mehr. Zumindest verständigen sie sich nicht so, wie wir es tun. Statt sie zu fürchten, lieben wir sie. Das ist natürlich viel schöner – und kommt erst noch dem weihnächtlichen „Fest der Liebe“ näher.

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Ist es nicht genial, wie unsere Kultur uralte Geisterbräuche übernommen hat, sie jedoch von angstmachendem Dämonenglauben und Abhängigkeiten befreit und christianisiert hat? Seither vertrauen wir auf einen gütigen Gott, der unser Leben heil und neu machen kann.

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Habt eine frohe, zuversichtliche Dezember- und Adventszeit!
Eure Elisa
07.12.2022

21 Kommentare zu „Dezember

  1. Die WintersonnenWende – mein liebstes Geburtstagsgeschenk ever! Sie ist nicht nur absolut verlässlich, sondern sie gibt mir als ‚Freund der Sonne und des Lichts‘ den Ansporn samt Glauben daran, dass es wieder ‚heller‘ wird, aufwärts geht.
    Liebe Elisa, danke dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, denn jetzt ist es nicht mehr lang hin… 🙂
    Denn ja – ich bin kein Freund von Kälte und Dunkelheit und auch Weihnachten…. Müsste ich nicht mehr wirklich feiern, wenn nicht der christliche Gedanke dahinter stehen würde…
    Persönlich brauche ich kein Mammon – ich schenke, wenn ich meine, dass eine (Wert-)Schätzung (was auch immer damit gemeint ist…) nötig, bzw. angebracht ist. Der heutige, sich immer mehr überbieten müssende Geschenketerror ist mir einfach nur ein Graus! Gottlob ist das in meiner Familie schon seit fast 20 Jahren kein Thema mehr und wir sind einfach zu Weihnachten beisammen, essen lecker, reden, spielen und freuen uns an einander. Geschenke? Investieren wir in Form von Zeit miteinander….
    Mist, ich bin völlig am Thema vorbei 🙂
    DezemberTräume…. ✨🎇⛵🌞🚤🏜☀🏖🌅 😇🥳
    Liebe Grüße Bea

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    1. Liebe Bea, mit Freude habe ich Deine Dezemberträume gelesen. So schön sind sie! Mir sind ähnliche Dinge wie Dir wichtig. Es ist schade, dass Weihnachten oft im Geschenkerummel untergeht. Es ist eine so wertvolle Zeit, in der Muße und Träumen statt Hasten angebracht ist. Mein Arzt hat gestern gesagt, für ihn sei der 21. Dezember der schönste Tag des Monats, weil er spüre, dass es ab diesem Tag wieder heller werde und er dann voller Erwartung bereits an den Frühling denke.
      Hast Du etwa am 21.12. Geburtstag? Jedenfalls ist der 21. ein ganz besonderer Tag. Ich freue mich mit Dir darüber. Danke Dir vielmals und eine frohe und ruhige Adventszeit! Liebe Grüße, Elisa 🤗🤩🥰😍😀👑👑💖

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      1. Liebe Elisa, ich habe am 22.12. Geburtstag – also an dem Tag, ab dem es wieder aufwärts geht. 🙂 Danke für deinen Zuspruch und hab auch du eine entschleunigte und entspannte Vorweihnachtszeit im Kreise deiner Lieben – ich wünsche es dir!
        🌲🌟🍷✨🍀💖
        Herzliche Grüße Bea

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  2. Liebe Elisa,
    Du weisst ja, daß ich das anders erlebt hatte. Unser Pfarrer war nicht gütig, ganz im Gegenteil, er sprach immer von Hölle.
    Ich weiß durchaus von der eigentlichen Botschaft des Christentums, die Du schön skizzierst.
    Das alles soll deinen Jubel nicht schmälern, doch fühle ich mich verpflichtet, auch andere Töne mit einzubringen 😉 Alles andere wäre nicht ehrlich.
    Liebe Grüsse
    Gerhard

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    1. Lieber Gerhard, das ist doch gut so, dass Du auch andere Töne einbringst. Diese Töne sind ja leider Wirklichkeit, obwohl sie gerade in religiösen Kreisen nicht existieren dürften. Ich weiss leider auch um Schwieriges rund um Weihnachten. Doch bin ich der festen Überzeugung, dass Fehlverhalten menschlich und nicht göttlich ist. Ich schätze Deine Ehrlichkeit sehr und danke Dir für Deinen Beitrag. Viel Schönes und liebe Grüße, Elisa 🐞🌼🌻🌺

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      1. Ich kenne aber nur Menschen!
        Wenn sie von Gott inspiriert sind, dürfen sie nicht falsch handeln ! Wenn sie es trotzdem tun, hat Gott nicht gewirkt !!
        Wenn es einen Gott gibt, darf er das nicht zulassen!

        Liebe Grüße Gerhard

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      2. Lieber Gerhard, warum darf Gott keine Fehler zulassen? Ein Kind lernt doch erst, wenn es sich die Finger verbrannt hat. Von Gott inspiriert sein ist ein edler Vorsatz. Nur spielt hier die Zeit, die Religion und die jedem innewohnende eigene Wahrheit ein mächtige Rolle. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und Gut und Böse zu unterscheiden. Kirchen sind da eher in dunkles Licht gehüllt und der Klerus selbst…
        Gott sei Dank bin ich in dieser Beziehung frei. Liebe Grüße, Gisela

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      3. Liebe Gisela, ich bin immer wieder beeindruckt, mit wie viel Klarheit und Klugheit Du Dich ausdrückst. Deine Antwort gefällt mir sehr, da sie unsere Aufgabe im Hier und Jetzt vorzüglich erklärt. Ich danke Dir und grüße Dich herzlich, Elisa

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      4. Lieber Gerhard, ich verstehe Deine Enttäuschung über Gott. Du hast von einem sog. Gottesmann viel Schlimmes erfahren müssen. Doch meiner Meinung nach ist Gott unvorstellbar heilig, und wir Menschen können seine Güte und Weisheit weder nachfühlen noch ihm irgend etwas vorschreiben. Es ist für mich kaum vorstellbar, dass er gleich handelt und empfindet wie wir. Eines Tages werden wir verstehen… Danke für Deine Offenheit und für Deine Gedankanstösse. Liebe Grüße, Elisa

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      5. Ich kenne dieses Gottesbild, liebe Elisa, das Du hier zeichnest, durchaus.
        Güte und Weisheit sind menschliche Begriffe. Und da sie menschlich sind, können wir sie nicht anwenden, meiner Meinung nach.
        Für meine Großmutter war das tägliche Gebet sehr früh und abends in der Kirche trostspendend.

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      6. Lieber Gerhard, natürlich sind das menschliche Begriffe, wie könnte es auch anders sein? Ich verstehe nicht ganz, weshalb wir sie nicht anwenden sollten. Ist das für Dich eine Gottes-Beleidigung?
        Gut, dass Deine Großmutter Trost gefunden hat im Gebet. Mir geht es gleich. Ich habe auch schon öfters ganz konkret Hilfe erfahren. Der Glaube gründet meist in persönlichen Erfahrungen. Ohne Trost wäre für mich das Leben im wahrsten Sinne des Wortes trostlos. Doch meine Wahrheit ist nicht Deine. Dein Leben, Deine Erfahrungen sind bestimmt sehr unterschiedlich zu mir. 🎼🎷🎵
        Trost, wenn Du ihn brauchst, den wünsche ich Dir selbstverständlich so oder so von Herzen. Liebe Grüße, Elisa 🌺🌻

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  3. Liebe Elisa, es ist immer wieder interessant, die Meinung anderer Menschen über Jesus Geburt zu erfahren. Es war sicher sehr aufregend für Dich, seinen angeblichen Bestattungsort zu besuchen. Es war sicher kein Ort, an dem „die Toten ihre Toten begruben“. Danke für Deinen Bericht. Jeder Mensch hat da wohl ganz eigene Wahrheiten. Ich glaube nicht an solch einen Begräbnisort. Man hat schon immer gewusst, wie man den Leuten das Geld aus der Taschen ziehen kann.
    Noch etwas in eigener Sache: WordPress macht Probleme beim Liken und Kommentieren. Ich weiß nicht warum. Durch Zufall habe ich Deinen Bericht gefunden. Ich hoffe, es wird sich wieder ändern.
    Ich wünsche Dir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit! Ganz liebe Grüße, Gisela 👼🙏🎅🤶🎄💕

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    1. Liebe Gisela, es war in der Tat aufregend, aber irgendwie auch enttäuschend, weil über all dem Rummel keine Andacht möglich war. Da steckt viel, viel Geld und vor allem auch Macht dahinter, da hast Du Recht. Die anwesenden christlichen Religionen streiten sich häufig, vor allem in der Grabeskirche. DER MANN und ich waren, abgesehen von 3 Tagesausflügen mit Reiseleitern, allein unterwegs und in der Lage, stille und besinnliche Orte zu besuchen, die uns mehr entsprachen.

      Du, das wegen WordPress ist sehr merkwürdig, ich bekomme momentan Deine Blogs auch nur, wenn ich aktiv danach suche. Das ist ärgerlich, und es ist nicht das erste Mal, dass es jemand aus dem Verteiler „rausgeflogen“ ist. Ich suche noch, ob Du irgendwo bei mir blockiert bist. Hoffentlich läuft bald alles wieder normal. Ganz liebe Grüße, Elisa 🌹🌹🌹

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  4. Liebe Elisa, ja die Adventszeit ist eine schöne besinnliche Zeit und ich meine damit nicht die Weihnachtsmärkte mit Glühwein und Bratwurst und den Stress vieler, durch die Geschäfte zu jagen um pflichtgemäß die Geschenke zu ergattern. Ich sehe dabei die vielen Kerzen, Lichter, Räuchermännchen in den Zimmern und tatsächlich die Besinnung auf diese spezielle Zeit. Auch Gespräche und anderweitigen Kommunikationen mit Freunden,Bekannten und Nachbarn kann ich in dieser Zeit mit mehr innerer Ruhe führen und das tut mir gut. Es sind so die kleinen Gesten, für die ich sehr offen bin. Zum Beispiel backe ich gerne Plätzchen und verteile diese dann ringsam und freue mich, wenn ich anderen eine Freude bereiten kann.
    Ich versuche auch vorübergehend die Sorgen, die uns zur Zeit mit Recht beschäftigen, zu verdrängen.
    Deine Erinnerungen an die Geburtskirche in Bethlehem, an die hohe abschreckende Betonmauer auf dem Weg dahin und auch das Gezänk zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen an diesen geschichtsträchtigen Orten teile ich in vollem Umfang, ich hätte es nicht treffender beschreiben können. Ich habe mir dies alles etwas anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist es gut, das alles erlebt zu haben. Ich schicke Dir und DEM MANN liebe Adventsgrüße ! Usula

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    1. Ich danke Dir herzlich für Deinen Beitrag. Du sprichst mir aus dem Herzen, liebe Ursula. Man darf sich nicht hineinziehen lassen in dieses kommerzielle Weihnachten mit all seinem Stress, auch wenn das nicht immer leicht ist. In dieser Hinsicht haben wir, die wir nicht mehr arbeiten müssen, es wesentlich leichter. Mit ein bisschen Fantasie findet man überall ein ruhiges, besinnliches Plätzchen, gelt. Das war ja auch in Jerusalem der Fall. Kennst Du die Zedekia-Höhle in der Nähe des Damaskus-Tors? In den Steinbrüchen Salomos waren DER MANN und ich außer einer streunenden Katze ganz alleine da. Vielleicht schreibe ich gelegentlich einmal darüber. Ich wünsche Dir und Joachim ruhige, schöne und besinnliche Adventstage. Bleibt gesund und tragt Euch Sorge. Liebe Grüße, Elisa 🌟⛄🌜

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      1. Nein, liebe Elisa, diese Höhle kenne ich nicht. Aber vielleicht hast Du irgendwann mal Lust darüber zu schreiben, es hört sich interessant an. Es war damals( 2009) eine Israel-Jordanien-Reise und für Jerusalem hatten wir nur 3 Tage. Sie begann am Grenzübergang Eliat mit langwierigen Kontrollen, Weiterfahrt mit Bus entlang dem Roten Meer/Toten Meer , Besichtigung der Festung Massada-Weiterfahrt über Jericho/israelisch besetztes Westjordanland nach Jerusalem. Ich beschloss damals für uns, dass wir unbedingt noch einmal eine Woche nur nach Jerusalem, eine der ältesten Städte der Welt, fliegen sollten. Aber daraus ist dann nichts mehr geworden. Nie werde ich den Ausblick vom Ölberg auf den Tempelberg mit dem Felsendom & die Altstadt von Jersalem vergessen! Der Garten Gethsemane, Klagemauer, den Leidensweg (Via Dolorosa=Kreuzweg Jesu von der Stelle seiner Verurteilung bis zur Grabeskirche) , jüdische, arabische und armenische Viertel mit vielen Kirchen und Moscheen – von Bethlehem haben wir schon gesprochen. Übrigens die zu durchschreitende Mauer ist 8 m hoch und 760 km lang! Die Reise führte weiter zum Mittelmeer nach Jaffa und Tel Aviv, zur Hafenstadt Haifa mit den prächtigen Gärten hinunter zum Meer, dann nach Akko mit Besichtigung des geschichtsträchtigen Kreuzritterhafens mit anschl.
        Übernachtung in einem Kibbuz. Abschluss des Teiles Israel bildete eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth mit den heiligen Städten Tabgha, Kapernaum und Betsaida. Fortsetzung der Reise ins Jordanland mit dem nächsten Ziel Amman…….mit dem Berg Nebo, von wo aus Moses dereinst das „Gelobte Land“ erblickte……….der Felsenstadt Petra usw……nun schließe ich ab mit den Worten unseres israelischen Reiseleiters über Israel: „In Jerusalem betet man, in Haifa wirde gearbeitet und in Tel Aviv wird gefeiert.“
        Hoffentlich habe ich Dich nicht gelangweilt, meine liebe Elisa!
        Liebe vorweihnachtliche Grüße von Ursula!

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      2. Liebe Ursula, ich danke Dir herzlich für Deine Ergänzungen, die ich mit Interesse gelesen habe. Natürlich langweilst Du mich nicht. Ihr seid weit herumgekommen und habt viel erlebt. Wir waren zwei Wochen in Jerusalem. Da wir lieber unabhängig sind, reisen wir nach Möglichkeit alleine und buchen dann die eine oder andere Führung dazu, wie z.B. in Israel einen Tagesausflug nach Galiläa. Wir sehen dabei weniger, aber für uns stimmt es so.
        Du bringst mich da mit Petra und dem Mount Nebo auf eine gute Idee: Ich werde im neuen Jahr einen Blog über Jordanien schreiben, das eine Israel-Reise ideal ergänzt, auch vom politischen Brennpunkt her (obwohl ich politische Verstrickungen lieber auslasse). Wir waren ebenfalls sehr beeindruckt.
        Wir wünschen Dir und Deinem lieben Ehemann, dass Ihr immer wieder in Erinnerungen eintauchen und damit den Alltag verschönern könnt. Liebe Grüße, Elisa 🌷🌷🌷

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  5. Nicht doch! Natürlich können Tiere sprechen. Nicht nur in den Raunächten, sondern jeden Tag höre ich die Vögel im Garten, erklärt mir mein Hund diese oder jene Geruchsspur – wenn ich sie nur verstehen könnte! („He, das ist mein Meisenknödel!“ – „Kann gar nicht sein, du bist ein blöder Spatz,du hast vielleicht ne Meise, aber bist keine, also verschwinde!“ — „Meiner Treu, wie kann man nur so geruchsblind sein! Natürlich hoppelte hier ein Hase vorbei. Er war etwa 2 Jahre alt und kam vor, na, sagen wir, 4 Stunden. Und du fragst noch, warum ich hinterherwill?“ – Ja, manchnmal ist es vielleicht auch gut, wenn man nicht jede Aussage in Fremdsprachen wortwörtlich übersetzt bekommt.)

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    1. Hahaha, herrlich, liebe Gerlinde! Ich danke Dir für diesen heiteren Beitrag. Natürlich reden die Tiere, aber unsere Ohren sind (meistens) taub dafür. Ob sie einander in dieser Jahreszeit ebenfalls besser vertragen? Ich wünsche Dir eine frohe, lichterfüllte Adventszeit. Liebe Grüße, Elisa

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      1. Bei den Menschen ist ja die Weihenacht all zu oft das Fest des Familienstreits. Dagegen kuscheln Tiere, die sonst eher einzelgängerisch unterwegs sind, gern zusammen… na ja, beim Futter hört das dann schnell wieder auf.

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