Sprachlektion (Achtung Satire)

Früher musste man sich ein paar Monate in einem anglikanischen Sprachgebiet aufhalten oder zumindest zum Sprachunterricht gehen, um Englisch zu lernen. Game over, ladies and gentlemen! All you need ist ein Blick in die Social Media oder einen walk to the city – und wow!, schon wird einem die englische Sprache um die Ohren gehauen, dass man nachher unbedingt eine location braucht, um zu chillen und zu relaxen.

Foto: Pinterest

Mein hairstylist und make-up-artist, dessen shop «Cuts and More» heisst, beherrscht nicht nur das cutting. Er ist brilliant at his job. Doch meistens redet er über peanuts.

Kürzlich war er auf einem trip in der Türkei. Er hat es leider nicht geliked. Zwar hat man ihm schon am airport ein up-grade offered, und die flight attendants der Swiss waren besonders charming. Still water oder orange juice sind nicht sein favouritewhisky soda schon eher, und den bekam er free. Das all-inclusive package und das 4-star-hotel waren weniger sein taste. Vielleicht hätte er besser einen flight nach Sri Lanka gebucht. Das wäre bestimmt okay gewesen: keine unhappy singles, keine surfing teenies und gaming kids mit ihren nannies wie an der Turkish beach. Und erst der dining place mit seinem food waste! Der reinste horror, so alarming! Die haben wohl noch nie etwas von climate change gehört, dabei sei die heat wave im Süden besonders shocking. Das sei einfach too much, schlechtes image, schlechtes timing. Aber eben: No risk no fun! Er sage sich jedoch immer: stay woke! Denn peace habe mit money und power zu tun – mit nichts anderem.

Da findet er es hier in der downtown a lot better! Die shopping mile sei exciting mit all den smarten fashion shops, den summer sales signs und den pop-up outdoor coffee bars. Denn da gebe es bagels plus American muffins, English chocolate cookies and fingerfood – yummy! Im bookshop „Angel“ im shop-in-shop round the corner bekomme er immer einen discount, und die food bar next door sei super cool. Die girls dort gäben ihm jedes Mal einen coffee to go for free. Sie fänden ihn eben einen nice guy. Das sei good for the business. Der veggie burger, obwohl made with chilli, sei allerdings zu wenig hot und der cheese burger trocken. Im worst case könne er per e-bike in ein shopping center racen und in einem supermarket fürs weekend und seine party guests shoppen. Bits and bites seien nicht unbedingt trendy, aber party folks mögen fast food und spicy drinks.

Oh dear! Sein small talk interessiert mich not really. Main thing, er kennt die latest styles und macht aus mir eine pretty lady. Cool, wenn ich bei der nächsten video conference wieder sexy aussehe. Das home-office ist so boring, ich ziehe team-work vor. Alone findet man selten good solutions.

Kiss, Greti

Hope you enjoyed this, Elisa
4.8.2022

PS: Zwei Übersetzer auf einem Schiff unterhalten sich. „Kannst du schwimmen?“, fragt der eine.
„Nö“, antwortet der andere, „aber ich kann in neun Sprachen um Hilfe rufen.“

Photo by Richard Segal on Pexels.com

15 Kommentare zu „Sprachlektion (Achtung Satire)

Schreibe eine Antwort zu quersatzein Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s