Unser Planet

Photo by Chris Czermak on Pexels.com

Für mich ist der blaue Planet ein liebreizender Garten Eden, mehr noch, ein wahres Wunderwerk! Je mehr ich über ihn erfahre, desto grösser wird meine Ehrfurcht. Er ruht in sich in seiner atemberaubenden Pracht, seinem blauen Glanz und seiner Stärke. Seine Souveränität bahnt sich einen Weg durch unser menschliches Welt-Getöse. Ich glaube, dass eher wir als er das Leben lassen müssen, wenn wir ihn weiterhin lieblos behandeln. Hat GOTT ihn uns einst nicht deshalb anvertraut, damit wir ihm Sorge tragen?

Ich habe keine Zweifel, dass Ihr im nachfolgenden Vulkan-Video wie ich die ungebrochene Kraft, die geballte Energie unserer Erde spürt. Gewaltig – oder nicht? Es läuft einem kalt über den Rücken.


Geldingadalur-Eruption in Island, Aufnahmen Léon Frey, März/April 2021 für FocusTerra, ETH Zürich, Schweiz

Im Video ist das focusTerra-Museum der Eidg. Technischen Hochschule in Zürich erwähnt. Dieses beherbergt brillante, erdwissenschaftliche Ausstellungen. Die Besucher sind eingeladen, die Schönheit, Faszination und Dynamik der Erde hautnah zu erleben, unter anderem mit Erdbeben, hervorgerufen durch einen Erdbebensimulator, der Erdbeben bis Magnitude 8 simulieren kann. Die Simulation mit dem über 3 Tonnen schweren Gerät soll ein Bewusstsein für die Gefahr wecken und zeigen, wie man sich bei einem Beben richtig verhält.

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Erinnert Ihr Euch an das schreckliche Erdbeben der Stärke 7 in Haiti im Jahre 2010? Damals kamen mehr als 230’000 Menschen ums Leben, 300’000 wurden verletzt. Zusammen mit den obdachlos Gewordenen war ein Drittel der haitianischen Bevölkerung von der Naturkatastrophe betroffen. Die Haitianer leben auf einem gefährlichen Untergrund. Unter der Karibikinsel verlaufen Bruchkanten der Erdkruste. Das führt immer wieder zu Erdbeben und damit zu Tragödien.

Genau diesem Erdbeben der Stärke 7 wurden wir zusammen mit 8 anderen Personen im speziellen Raum ausgesetzt. Das Ganze dauerte nur wenige Minuten, erschreckte mich aber fast zu Tode. Ich empfand eine riesige Angst und ein Gefühl völliger Hilflosigkeit. Glücklich, wer das nie in der Wirklichkeit erleben muss!

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Mich beeindruckt folgende Aussage des Dalai Lama: «Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Art.»

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Macht Ihr mit? Ich fange mit Geschichtenerzählen an, das fällt mir leicht…

Mit der Liebe – wage ich zu behaupten – kennen wir uns alle aus, wissen, wie sehr Geben und Nehmen uns zu beflügeln vermag. Bis zum nächsten Mal, mit liebem Gruss, Elisa

30.06.2021

Foto Elisa: Auf dem Brünig

6 Kommentare zu „Unser Planet

  1. Ich habe mal ein Erdbeben der Richterskala 6,3 erlebt. Dabei bin ich im Schlaf überrascht worden und alle Wände und alles bebte. Das Ganze hatte ca 30 Sekunden gedauert, vielleicht auch ein bisschen länger. Aber mir reicht auch das einmalige Erlebnis…

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  2. Liebe Elisa, das Video ist sehr eindrucksvoll. Da kann man nur Demut vor der Schöpfung empfinden. Ich sehe die Erde, das Universum, als Geschenke an, und unsere Körper sollten wir wie Tempel behandeln. Jede Kleinigkeit betrachte ich als nur geliehenen Gegenstand, den wir irgendwann zurückgeben müssen. Die Welt muss pflegsam behandelt werden und alles was darauf ist mit Liebe.
    Es gab in den 70er Jahren den Film „Erdbeben“ im Kino. Wegen der Erdbebensimulation musste ich ihn vorzeitig verlassen. Das konnte ich kaum ertragen. Alle Menschen, die unmittelbaren Kontakt mit einem solchen Naturereignis haben müssen, haben mein Mitgefühl. 2010 war das Erdbeben in Haiti und ich war erschüttert. Wo ist das gespendete Geld versickert? Von Wiederaufbau dort kann man nicht reden. Die Menschen sind arm und es ändert sich nichts.

    Leider kann ich nur einen kleinen Teil beitragen, damit die Umwelt geschützt wird. Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Hab lieben Dank für Deinen wertvollen Beitrag. Man kann auch mit Worten ein kleines Trostpflaster kleben. Herzliche Grüße und eine liebe Umarmung von Gisela💕🍀🌈

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    1. Liebe Gisela, Deine klugen Beiträge liebe ich! Sie sagen das Wesentliche in wenigen Sätzen aus und sind sehr unterstützend. Ich danke Dir herzlich, Du Liebe. Ich finde, auch „ein Tropfen auf den heissen Stein“ ist wertvoll. Ich umarme Dich lieb, Elisa 🌻🌼🌺🌷🌳💜💚

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  3. Liebe Elisa, das Video ist beeindruckend und erinnert mich an eine Simulation eines Vulkanausbruches auf Lanzerote, ein aktuelles Thema auf den kanarischen Inseln und allgegenwärtig. Meine Frage an eine Reiseleiterin auf Teneriffa, wie man mit dieser realen Gefahr im Alltag umgeht, wurde wie folgt beantwortet: Man muss es ausblenden, sonst kann man hier nicht leben. Ja, Respekt und Hochachtung vor unserem Planeten! Sorgen wir für viele Tropfen auf den heißen Stein! Ob es die aktuelle Schlammlavine in Japan ist oder der Tornado, welcher vor einigen Tagen Tschechien heimgesucht hat, die Gewalten unseres Planeten lassen uns aufhorchen. Meine Urlaubslektüre war „Pompeji“- der Ausbruch im Jahr 79 n.Chr. -am Golf von Neapel. Die Folgen der Eruption konnten wir vor Jahren in Augenschein nehmen und auch den stets rauchenden Vulkan aus nächster Nähe besichtigen. Man wird dies nie vergessen können……und der wissenschaftlich fundierte Roman hat viele Fragen beantwortet.
    Mit den herrlichen Fotos vom Matterhorn, den kleinen Enten-oder Gänsekücken und der wunderschönen Blüten sowie der wahren Worte des Dalai Lama holst Du uns auf eine schöne Weise wieder zurück. LG Ursula

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  4. Liebe Ursula, Hab vielen herzlichen Dank für Deinen umfassenden Beitrag. Ich teile Deine Meinung, die Gewalten unseres Planeten lassen uns aufhorchen. Gegenüber der Natur sind wir Menschen machtlos, und das ist auch gut so, es erinnert uns unerbittlich an unsere Grenzen und an unsere Pflichten. Naturkatastrophen, wie Du sie erwähnst, sind leider schon seit eh und je zerstörerisch für uns Menschen. Demut ist es, was wir dabei empfinden sollten. Andererseits finde ich es auch faszinierend, dass das Erdinnere so lebendig ist, dass es brodelt und zischt unter unseren Füssen. Welche Gegensätze: so viel Zartes und Schönes gibt es zu unserem Glück auf unserem Planeten – und so viel Zerstörerisches, Mächtiges, das uns hilflos und traurig macht! Ich umarme Dich herzlich, Elisa 🧡💛💚💥🌸

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