Erinnerungen

An diese alten Dinger kann ich mich noch erinnern… Photo by Dominika Roseclay on Pexels.com

In jedem einzelnen Menschen ist eine vollständige, wundersame Welt eingeschlossen, ein Universum für sich, ein Universum aus Leben, Gefühlen, Geheimnissen, Erinnerungen, Erfahrungen, Wissen, Schmerzen. Oft dringt nur wenig davon nach draussen. Ein Freund meinte einst: «Die Tragik der Menschheit ist, dass keiner des anderen Schmerz wirklich empfinden kann, sei er körperlich oder seelisch. Höchstens Mitgefühl ist uns möglich.»  

Jeder Mensch hat seine ureigensten Erinnerungen, die seine Geschichte erzählen. Mir fällt auf, wie sehr ich die meinen parallel abrufen kann, als wären sie alle gleichzeitig geschehen. Sie erscheinen mir daher zeitlos. Und mit zunehmendem Alter werden es immer mehr. Was macht das mit uns?

Nach einer Aufführung in einem Londoner Theater, die wir zusammen mit einem älteren Freundespaar besuchen, antwortet sie auf unsere entzückten Äusserungen: «Für uns war’s nur mässig. Ich fürchte, wir sind mit den Jahren etwas blasiert geworden.» Schade, Blasiertheit bräuchte es nicht. Erinnerungen sind kostbar, sie machen reich, lassen uns reifen, machen glücklich– oder nicht? Und das Beste: Leidvolle Erfahrungen verlieren aus der Distanz an Intensität.

Photo by Brett Jordan on Pexels.com

Ich sehe mich als Dreikäsehoch, wie ich mich voller Gewissensbisse versteckt halte, nachdem ich Grossvaters ganzen Stolz, das Schneeglöcklein-Beet vor dem Haus, leer gepflückt habe. Die Strafe bleibt aus, weil die Erwachsenen erleichtert sind, als sie mich endlich finden.

Mit klopfendem Herzen trete ich meine Praktikantinnen-Stelle in Paris an und verstehe fürs erste nur «Bahnhof», obwohl ich seit Jahren in der Schule Französisch gelernt habe. In England verabschiede mich in der Victoria Station von meinem Verlobten und erfahre, dass Engländer prüder sind als Franzosen: «This is not a kissing room», werden wir bei unserem innigen Abschiedskuss missbilligend getadelt – vom ältlichen Kellner des Bahnhof Restaurants, der wie ein Butler aussieht!

Photo by Suzy Hazelwood on Pexels.com

Als junge Mutter spaziere ich stolz mit meinem Söhnchen durch die Gegend und plaudere mit ihm, als würde er alles verstehen. Seine grossen blauen Augen sehen staunend zu mir auf.

In Kenia erschauere ich beim Anblick eines blutigen Zebra-Kadavers, um dessen Gedärme Hyänen und Geier sich einen gehässigen Kampf liefern. In den Strassen von San Francisco lasse ich mich zusammen mit einem rassigen, schwarzen Verkehrspolizisten ablichten. In Indonesien beginnt mein Herz in einem abgelegenen Dorf zu flattern beim Anblick von reihum in Trance fallenden Tänzern.  

Photo by Harry Lette on Pexels.com

Jahrelang träume ich von einem fürsorglichen Mann an meiner Seite. Und da ist er, DER MANN: Bei unserer ersten Begegnung vor mehr als 25 Jahren stellt er sich schützend zwischen mich und den zähnefletschenden Schäferhund, obwohl ihm ebenfalls bang ist vor bissigen Hunden.

Auf Hawaii lassen DER MANN und ich uns das in der Erde gegarte Wildschwein schmecken. In Indien vergnügen wir uns als einzige Weisse auf einem kleinen Rummelplatz, während sich junge Burschen anschicken, den Kofferraum unseres Autos zu plündern.

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In Jerusalem wagen wir uns in die grosse Höhle neben dem Damaskus-Tor, die man den «Steinbruch König Salomons» nennt, weil dort die Felsbrocken für den Bau des ersten Tempels auf dem Tempelberg gebrochen wurden. Man stelle sich einen 230m langen, mystisch beleuchteten unterirdischen Weg durch Fels und Stein vor. Ausser zwei vorbei huschenden Katzen sind wir die einzigen Besucher.

Blick auf den Tempelberg in Jerusalem – Photo by Haley Black on Pexels.com

Im Rückblick laufen all diese Erlebnisse bei mir gleichzeitig ab. Wir Menschen sind also jederzeit in der Lage, gute oder schlechte Erinnerungen abzurufen, d.h. wenn wir sie als erhaltenswert gespeichert haben – seien sie von gestern, vorgestern, oder aber aus vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten. Blitzschnell können wir von Ort zu Ort, von Episode zu Episode hüpfen. Ein Duft, ein Wort, eine Melodie, ein Bild, oder vielleicht ein Film, versetzt uns augenblicklich in eine andere Szene. Natürlich ist diese Gedankenreise auch willentlich machbar. Eine winzige Drehung des Blickwinkels, eine Art «Zappen» im Gehirn, genügt. Das ist wahrhaftig zum Staunen! Was für ein geniales «System»! Allerdings ist es auch verwundbar. Meines «stürzte» temporär ab, nachdem ich die Todesnachricht meines Sohnes erhalten hatte…

Mein Gedächtnis beweist mir, dass Zeit während unseres Erdendaseins eigentlich nicht richtig existiert. Obwohl wir älter und schliesslich alt werden, bewegt sich alles auf derselben persönlichen Ebene, verschmilzt ineinander. Vergangenheit und Gegenwart sind so eng verwoben, als wären sie eins. Die besonders eindrücklichen Geschehnisse erscheinen klar, lebhaft und nah beieinander, es spielt überhaupt keine Rolle, wenn inzwischen 50 Jahre vergangen sind.

Ich frage mich, ob die Zukunft auch bereits vorgezeichnet und irgendwo als Erinnerung registriert ist. Wie denkt Ihr darüber?

Elisabeth, 15.7.2020

Photo by Gustavo Fring on Pexels.com

21 Kommentare zu „Erinnerungen

  1. Liebe Elisa, darüber – also über diese Zeitsprünge, die wirklich da sind, aber im Gedächtnis aneinander heftend mit großen Lücken dennoch abrufbar sind, habe ich mir auch schon häufig Gedanken gemacht.
    Das jedoch damit in Zusammenhang zu bringen, dass die Zukunft auch schon ‚geschrieben‘ ist, jedoch noch nicht.
    Warum? Weil die zukünftigen Bilder noch nicht gemalt, und daher nicht abrufbar sind.Es sind nur Träume und Wünsche…
    Man kann sich die Zukunft zwar ausmalen, und dazu ein großes Sortiment an gespitzten Buntstiften benutzen, aber – die Realität lässt diese Bilder abrupt neu und komplett anders entstehen, weil die Stifte beim Malen wegbrechen…
    Und schlussendlich ist das auch gut so!
    Und da man keine Wunschbilder mitnehmen kann, muss man malen, solange die Stifte noch angespitzt – und nicht abgebrochen sind.
    Sprich: Lebe und genieße jeden Deiner Tage und male sie alle bunt an……nur so entsteht ein für alle sichtbarer und wunderschöner Regenbogen! 🌈
    Herzliche Grüße und danke für Deine bunten Bilder – Bea

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    1. Liebe Bea, danke vielmals für Deine Meinung. Das Bild mit den Buntstiften passt ausgezeichnet zu Dir, da Du so gut malen kannst. Es spricht mich an, auch wenn meine Farben im Moment eher auf der grauen Seite sind. Ich glaube, dass ich nur zur Lebensfreude zurückfinde, wenn ich mir Zeit für die Trauer lasse. Denn dass das Leben bunt und dynamisch ist, davon bin auch ich überzeugt. Herzlichst, Elisa

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      1. Ganz genau, Elisa – lass Dir bitte alle Zeit für die Trauer, die Du benötigst. Nur so wirst Du die momentan grauen Bilder irgendwann wieder in Farbe sehen können….
        Ganz herzliche Grüße Bea

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  2. Liebe Elisa,
    über die Zeit kann man lange philosophieren. Ein Dasein ohne Anfang und Ende? Kein Mensch kann sich das im normalen Leben vorstellen. Wir tragen das bisher Erlebte und die Begleiter unserer Wege stets in Gedanken mit uns. Das ist oft schmerzhaft, denn viele sind schon gegangen…gehören unwiderruflich zur Vergangenheit, wo wir uns doch eine Zukunft mit ihnen erhofft hatten.
    Wir speichern unsere Erlebnisse in unserer Seele, doch irgendwann werden uns diese äußeren Eindrücke nicht mehr genug sein. Dann fragen wir uns, was das alles soll. Am Anfang waren noch alle da, nun sind sie nur noch Erinnerungen.
    Physikalisch sind wir Energie. Energie vergeht nie. Nach den Erkenntnissen der Quantenphysik ist auch jeder Gedanke Energie. Dadurch sind wir mit dem Kosmos verbunden und in Quantenfeldern immaterieller Art gespeichert. Soweit die Physik. Ziemlich unromantisch.
    Leben ist Bewusstsein. Es gibt keinen Anfang, kein Ende und keinen Tod. Es gibt nur Wandel.
    Wir können des Lebens bittere und süße Lehre nur lernen, wenn wir in die Schule der Stille gegangen sind. Nur durch ihren Kraftspeicher ist sie uns eine alles verbindende, klärende Macht, deren Erkenntnislicht alles zu einem Ganzen schließt. Es ist Aufgabe des Schicksals, uns von alten Mustern zu befreien. Nur so lernen wir, schließlich in die inneren Kreise tiefsten Erlebens einzutreten.
    ♥liche Grüße von Gisela

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    1. Liebe Gisela, danke vielmals für Deinen Beitrag, der mich beeindruckt hat. Ich sehe unsere Aufgabe hier auf Erden darin, dass wir Liebe verschenken und Leiden überwinden. Wie dies letztlich vor sich geht, ist mir nicht ganz klar. Oft rauscht das Leben einfach an uns vorbei. Es geht an unsere Substanz, wenn letztlich nur noch Erinnerungen in uns lebendig sind, das hast Du treffend beschrieben. Einsamkeit geht uns sozialen Wesen wider den Strich. Glaubst Du, dass die Stille uns die zur Überwindung von Leid und die für die seelische Reifung notwendigen Erkenntnisse schenkt, die uns weiterbringen? Ich versuche jeden Tag, die Stille im Gebet zu finden, bin aber momentan eher unruhig dabei. Was meinst Du mit dem „Schicksal“, das uns von alten Mustern befreit? Liebe Grüsse, Elisa

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      1. Liebe Elisa, Gott gibt auch, indem er nimmt. Manchmal versteht man das nicht sofort. Es braucht Zeit.
        Vor vielen Jahren war ich eine militante Raucherin. Ca. 2 Päckchen Zigaretten am Tag war normal. Ich hätte mir niemals das Rauchen verbieten lassen, habe sogar eine Arbeit bei einer Bank deswegen gekündigt. Dann wurde ich krank und bekam eine schlimme Bronchitis…schlimmer als sonst. Ich habe nur noch gekeucht und nach Luft geschnappt…mit Zigarette. Dann sagte mir meine innere Stimme, HÖR AUF ZU RAUCHEN. Das tat ich dann auch und mein Schicksal änderte sich, wie in einem fertigen Film, der zurückgespult wurde. Der Lebensweg wurde neu aufgenommen. Von der Sekunde an habe ich nie mehr geraucht. Das war vor 24 Jahren.
        Ich bin Gott dankbar für diese Wendung! Er hat mir die innere Kraft gegeben.
        Das tut auch die Stille: Sie gibt uns innere Kraft unseren Weg zu gehen.

        Liebe Grüße
        Gisela

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      2. Liebe Gisela, dein Satz „Gott gibt auch, indem er nimmt“ fühlt sich ungewohnt an für mich, doch er bringt etwas in mir zum Klingen. Deine persönlichen Erlebnisse sind ebenfalls wertvoll. Ich danke Dir dafür. Liebe Grüsse, Elisa

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  3. Liebe Elisa,

    wir kommen aus unseren uns gegebenen Zeit-Maßstäben nur schwer hinaus, denke ich. Vorgezeichnete Zukunft – das erinnert mich an solche Begriffe wie Bestimmung, Schicksal, oder das so oft missbrauchte Wort Vorsehung. Selbst denke ich, jeder Mensch kommt mit einer Menge Anlagen, Optionen, Erbgut, Familien-Soziologie und dergleichen auf Erden an. Konstruktives und Destruktives, es liegt an uns, was wir daraus machen.

    Auch ich denke manchmal, mein Leben folgt einem mir bis zum gegenwärtigen Augenblick unbekannten Plan, alles über den Moment hinaus ist Ahnung, Intuition, Glaube, Vertrauen. Letztes ist für mich stets die schwerste Übung gewesen, mit den Jahren wird es allmählich tragfähiger für mich ,auf Gottes „Plan“ für mich zu vertrauen, samt seiner Herausforderungen, die er mir schickt. Dass sie Sinn machen erschließt sich mir stets im Rückblick, also sollte selbiges auch für die Zukunft gelten.

    Ein Freund von mir sagt stets, das Leben findet sich – du musst nicht eingreifen, um jeden Preis.. Zunächst kam mir das fremdbestimmt vor, das Ego und der Verstand wehren sich gegen diese Vorstellung. Und doch ist es oft genug so. Wenn wir unsere gewählte Richtung beibehalten, formt sich vieles scheinbar von allein. Was sicher auch beinhaltet, zur rechten Zeit zugreifen zu können, der inneren Stimme folgend. Nur allen mit dem Willen, mit dem Ego konnte ich noch nie wirklichen Wandel herbeiführen,

    Die Zeit – heute glaube ich nicht nur, ich weiß es, das absolut jeder Zustand einen Anfang und ein Ende hat, eine Erkenntnis, die manchmal schmerzhaft und oft genug tröstend ist, je nachdem. Leben ist fließen mit gelegentlichen Ruderschlägen. Die Route finde ich in der Stille.

    Danke für die Anregung & sei herzlich gegrüßt,
    Reiner

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    1. Lieber Reiner, das ist ein toller Beitrag, danke vielmals! Ich besitze ein Englisch-Lehrbuch, das ich einmal im Unterricht verwendete. Da beginnt eine Geschichte, zuerst ist sie für alle gleich – ab einem gewissen Punkt können die Lesenden wählen, auf welcher Seite sie weiterlesen wollen. Je nachdem entwickelt sich die Geschichte ganz unterschiedlich. Das hat mich schon vor Jahren fasziniert. Ich stelle mir gerne vor, dass es mit unserem Lebensweg ähnlich ist. Gewisse Leitplanken sind da, doch es gibt Kreuzungen, wo wir uns frei entscheiden können, in welche Richtung es weitergeht. Gott sieht keine Marionetten in uns. Unsere persönliche Entwicklung ist ein Prozess, aber ein begleiteter. Wenn der Prozess hier auf Erden beendet ist, hoffe ich, dass Gott ihn in einer anderen Welt vollenden wird. Liebe Grüsse, Elisa

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      1. Ja, liebe Elisa, unser Schöpfer will keine Sklaven, sie dauern ihn. Freiheit hat immer mehrere Gesichter. Das Gleichnis von den zwei Wölfen finde ich schön, in dem Zusammenhang. Alles weitere ist Achtsamkeit, täglich, jeden Augenblick. Gelingt mir leider nur unvollkommen – anders geht es wohl auch nicht. Liebe Grüße !

        Weisheit eines Indianers: Die 2 Wölfe
        Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:

        “Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen.

        Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

        Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”

        Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

        Der alte Indianer schweigt eine Weile.
        Dann sagt er: „Der, den du fütterst.“

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  4. Liebe Elisa,
    Du hast so viele erlebt, da kann ich nur staunen. Und was ein Freund da sagt über den Schmerz des anderen, da muss ich ihm recht geben. Aber Mitgefühl kann man haben. Und ein Kind zu verlieren ist sicher das schwerste das Eltern ertragen müssen. Das tut mir sehr leid für dich und deinen Mann.

    Zwei Tage lang habe ich in mich gelauscht und mich gefragt, wie ich das sehe mit der Zukunft und ob sie schon fix und fertig in uns liegt und nur darauf wartet, dass wir sie, wie einen (roten) Teppich beschreiten. In mir eine vage Ahnung, dass es durchaus so sein könnte. Doch wollte ich erst darüber nachdenken, ob mir das nicht nur mein Klugscheißer-Gen einflüstert. 😉 Glaube ich das wirklich?
    Und ja tatsächlich erwarte ich, das es da einen Plan für mein Leben gibt, auch wenn ich nur die Gegenwart sehe und von der Vergangenheit nur einen Bruchteil. Und die Zukunft, die eigentlich erst existiert – für mich existiert – wenn sie Gegenwart ist, die ist sicher schon auf Abruf da. Vermutlich geht es dabei nicht um so banale Dinge wie: wenn ich heute meine Bluse nicht wasche, kann ich sie morgen nicht anziehen. Aber die wichtigen Dinge in meinem Leben, die liegen bereits auf dem noch aufgerollten Teppich, den ich nur Schritt für Schritt in meiner Gegenwart betreten kann.

    Danke für die Anregung für diese Überlegung. Ich finde es tröstlich, wenn ich mir meinen Lebensweg wie einen Teppich vorstellen kann, auch wenn er manchmal Falten wirft und mich straucheln lässt, es gibt ein Webmuster, auf das ich hoffen kann.
    Liebe Grüße, Zoé

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    1. Liebe Zoé, „Es kommt alles, wie es muss,“ hat ein inzwischen verstorbener Onkel gesagt. Diese Aussage drückte für mich ein Vertrauen aus, das ich jedoch nicht immer besitze.
      Ich finde Deinen Beitrag, genau wie die anderen, ebenfalls sehr spannend. Ich habe das Bild des Teppichs immer sehr gemocht. Kennst Du die Vorstellung, dass jedes von uns seinen Lebensteppich webt, wir aber von unten nur ein Fadengewirr sehen, während Gott von oben das schöne, farbenfrohe Muster sieht und er uns heim ruft, wenn das Muster in seinen Augen fertig ist? Im Moment geht mein „Weben“ holprig voran, aber ich glaube, es geht voran. Eine herzliche Umarmung, Elisa

      Gefällt 1 Person

      1. Das ist eine schöne Vorstellung mit dem Lebensteppich. Als ich den Kommentar zu schreiben begann, hatte ich plötzlich das Bild eines langen, langen Teppichs, dessen Ende noch aufgerollt ist, vor Augen.
        Mein Weben zeigt mir momentan auch kein Muster, ich habe eher das Gefühl, dass ich gerade Disteln webe…
        Liebe Grüße, Zoé

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      1. Blessings to you too, dear Elizabeth. I hope you are well… always in my prayers. I’m very appreciative of your thoughtfulness and support of my poetry. And, you’re welcome.

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      2. Dear Lance, Thank you very much for your prayers. Prayers are a precious gift. I’m a bit better and can feel all the prayers and good thoughts of friends. Blessings for you too, my dear friend. Elizabeth

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  5. Servus, ich habe jetzt leider keine andere Möglichkeit gefunden dich sonst zu erreichen 😅.

    Ich bin Christoph von http://www.skillupurlife.com. Ich habe Die Woche ein Gewinnspiel gemacht, weil ich endlich die 400 Follower Grenze erreicht habe. Du hast gewonnen! Dein Preis ist eine Skill-up-ur-life-Tasse. Falls du diese willst, müsstest du mir deine Adresse & Namen geben (email findest du unter Kontakt), damit ich weiß wohin ich sie schicken kann. Du kannst sie auch im neuesten Blogartikel dir anschauen: https://skillupurlife.com/2020/07/20/400-follower-special/

    Noch einen schönen Tag :),
    Grüße Christoph

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    1. Lieber Christoph, Ich lese Deinen Blog nicht jede Woche, aber meistens, weil ich ihn sehr anregend finde. Es freut mich sehr, dass ich zu den drei Gewinnern gehöre. Allerdings lebe ich in der Schweiz, da lohnt es sich für Dich wahrscheinlich nicht, mir die hübsche Tasse zu schicken. Meine E-mail-Adresse lautet: amel_elisa@bluewin.ch. Liebe Grüsse, Elisa

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  6. Hallo liebe Elisa, ich bin spät dran mit meinem Kommentar zu Deinen wie immer spannenden und anregenden Gedankengängen und Themen. Die Zeit rennt mir davon. Übrigens gleich beim ersten Bild musste ich schmunzeln, denn auf so einer alten Schreibmaschine habe ich zu Beginn meiner Berufstätigkeit noch geschrieben. Ich habe sie dann später nochmals überholen lassen und sie befindet sich jetzt in einer geschnitzten Truhe im Untergeschoss unseres Hauses als „Erinnerung“ an dieses Zeit. Erinnerungen lassen wir uns von niemanden nehmen und wie bei Dir sind es auch bei mir die vielen Reisen und zahlreiche Ereignisse positiver und negativer Art, wobei Letztere Gott sei dank schneller verblassen. Vom Kurz-und Langzeitgedächtnis hast Du bestimmt gehört, das erklärt wissenschaftlich vieles zum Thema Erinnerungen insbesondere nun im zunehmenden Alter. Von der Zukunft lass ich mich gerne überraschen. Ich denke es ist gut, dass wir nicht wissen, was uns noch ereilen wird. Hätten wir z.B. vom Corona gewusst, wie viele Ängste und Bedenken bis hin zur Panik hätte dies im Vorab ausgelöst und trotzdem wäre alles so gekommen, wie es gekommen ist. Eine schlimme Sache, die so sehr in unser Leben in vielfältigster Form eingreift. Es gilt nun, vernünftig damit umzugehen, was auch jeder Mensch wieder aus einer anderen Sicht sieht. Vernunft, Vorsicht, Disziplin und ein menschliches Miteinander und die Hoffnung auf einen baldigen wirksamen Impfstoff müssen es richten. Das sind meine spontanen Gedanken in Eile geschrieben. Herzlichst und alles Gute und Liebe für Dich! Ursula

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